045 – Sexualität als Meditation, Wie geht das?

In diesem Podcast geht es um Sexualität und Meditation und wie die beiden zusammengehen.

Die Punkte Lebensfreude, innere Freiheit und Selbstliebe selbst Liebe mit einer Klappe erschlagen.

Was meine ich damit? Wer sich mit Meditation beschäftigt, der weiß ungefähr, worum es in der Meditation geht, man versucht, in dem Moment zu sein, verbindet sich mit dem Atem und hält nicht an den Gedanken fest. Dadurch entsteht  eine Bewusstseinserweiterung.

Auf die Sexualität kann man diese drei Sachen wunderbar übertragen. Wenn ich wirklich darauf achte, wenn ich mit meinem Partner zusammen bin, ganz in dem Moment zu sein, mich mit meinem Atem zu verbinden. Darauf achte nicht in die Gedanken zu gehen, sondern im Körper zu bleiben.  Sexualität geht über den Körper, weg von den Gedanken, rein in den Körper zu fühlen, wie es mir geht zu fühlen, zu fühlen, wie es dem Partner geht.

Das hebt deine Sexualität auf ein ganz anderes Level.

Ein vierter Aspekt ist das Langsame. Wie in Zeitlupe sich ein Körperteil und damit meine ich nicht die Geschlechtsteile, sondern wirklich die Hand, das Ohr,  die Knöchel zum Beispiel auch ein sehr, sehr erotischer Bereich. Bei vielen ist der Bereich sehr sensibel oder die Arme und zwar die Innenseite von den Armen sind auch sehr, sehr sensibel.

Wenn man mit dem Partner anfängt die Körperteile zu erkunden, zu schauen, wo der der Partner berührt werden möchte zu schauen was gefällt ihm besonders? Wo möchte ich gestreichelt werden? Wo möchte ich geküsst werden? Wo habe ich den Impuls, den Partner zu küssen?

Ihr müsst euch das so vorstellen, als ob die Zeit in dem Moment stehengeblieben ist und mit so einem Vergrößerungsglas vergrößert wird. Man Fokussiert sich auf den Moment, man fokussiert sich auf einzelne Bereiche und man fokussiert sich darauf, was ich in dem Moment fühle und wie die Stimmung in dem Moment ist, und ist total weg vom Alltag. Man ist total weg von seinen Gedanken, man ist in seinem Körper, man verbindet sich mit dem Partner und genießt jeden Augenblick.

Das ist einzigartig und ich hatte mal mein letzter Partner, der war dann so sensibel, das wenn ich mit meinen Gedanken kurz woanders war. Da hat er mich gleich gefragt, wo ich bin.

Ich denke, dass viele Männer es natürlich merken, wenn eine Frau mit den Gedanken einfach nicht dabei ist oder denkt Okay, hoffentlich ist es gleich vorbei. Oder denkt, sie muss das jetzt machen, damit man zweimal in der Woche Sex hat. Das sind die falschen Ansätze. Wenn du als Frau die Sexualität für dich entdecken möchtest und davon auch profitieren möchtest, dann nimm also übernimmt die Verantwortung dafür, dann sorgt dafür, dass es dir gut geht, dann sorgt dafür, dass es in deinem Tempo passiert. Dann sorgt dafür, dass der Partner auch informiert ist, dass man mit dem Partner auch seine Wünsche und Vorstellungen teilt und es mit ihm vorher bespricht, und sorg auch für den Rahmen.

Ich hatte in dem letzten Podcast über Sexualität  eine Einhandmassage erklärt, das ist ebenfalls ein wunderbarer Rahmen. In diesem Rahmen kann man dieses Meditative richtig richtig ausleben. Aber man braucht nicht unbedingt so einen Rahmen. Das kann man normal wenn man sich miteinander verbinden möchte auch erleben.

Macht Euch frei von limitierenden Gedanken

Lässt Euch von Eurer intuitiven Art führen. Was gefällt mir, was gefällt dem Partner? Es ist ja auch für die Frau sehr schön, wenn der Partner Spaß mit mir hat. Wenn ich ihn zum Beispiel am Knöchel streichle und das was ganz anderes ist aber auch sehr schön und erotisch.

Ganz wichtig für Frauen und auch für Männer.

Wir sind mit den Geschlechtsteilen auch mit dem Mund und Atem verbunden. Wenn eure Münder locker sind, entspannt sind, dann könnt ihr auch entspannt Sex haben. Das ist so, dass es, je weicher ihr seid, je entspannter ihr seid. Je tiefer ihr atmet, desto mehr seid ihr im Körper.

Desto mehr seid ihr dazu in der Lage, mit dem Körper und mit den Sinnen noch tiefer die Sexualität zu erfahren. Mit dem ganzen Körper und nicht nur mit den Geschlechtsteilen. Man sollte sich auch nicht auf den Orgasmus fokussieren, sondern im Gegenteil weg vom Orgasmus. Erstmal wirklich das Sinnliche in den Vordergrund stellen, dieses Langsame in den Vordergrund stellen, dieses den Partner gegenseitig erkunden, in den Vordergrund stellen. Und das andere kommt dann automatisch, wenn man sich auf diesen auf das Endprodukt, quasi Orgasmus, fokussiert. Dann hat man schon verloren.

Der Weg dahin ist das Schöne. Das ist der Schlüssel zu einer wirklich wunderbaren Sexualität.

Ich kann euch versichern, das werden beide Partner gleichermaßen genießen können, weil wenn du als Frau dann wirklich in deine Lust kommst, dann bist du auch ein Magnet, dann steigt die Lust auf beiden Seiten gleichermaßen. Wenn du als Frau gar nicht in deine Lust kommst, dann fehlt dieser Magnet. Dann ist eben Sexualität entweder schmerzhaft, weil du nicht weich genug bist oder unangenehm, weil du nicht bereit genug bist emotional oder einfach nur eine Aufgabe. Das sollte es nicht sein.

Für Selbstliebe, für inneren Frieden und für Lebensfreude kann Sexualität nur dann sorgen, wenn man ihm den Platz, die Zeit und den Raum gibt.

Damit er sich so entfalten kann, dass es in deinem Leben genau so wirkt, wie es wirken soll.  In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß dabei. Diese Inputs, die ich euch heute mitgegeben habe, auch umzusetzen.

Gerne kannst Du dich für ein Erstgespräch anmelden um mehr darüber zu erfahren wie du deine Blockaden bezüglich Sexualität aufzulösen und das volle Potential einer erfüllten Sexualität erfahren kannst.

Deine Seden

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